Projektsteckbrief D

Offene Kleingärten als Orte der Gesundheitsförderung im Hitzestress der Stadt (T hoch 3)

Fördersumme

Projektlaufzeit

Projektstart

Fördersumme

Projektlaufzeit

Projektstart

Kleingartenanlagen sind aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags und ihrer historisch gewachsenen Strukturen wichtige Bausteine einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden, ökologisch wertvollen und klimawirksamen Stadt. Sie bieten vielfältige Potenziale für Gesundheitsförderung, Hitzeanpassung und soziale Begegnung. Diese Potenziale können jedoch nicht von allen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen genutzt werden, da unterschiedliche räumliche, soziale, organisatorische oder individuelle Zugangsbarrieren bestehen können.

T hoch 3 untersucht gemeinsam mit den beteiligten Akteursgruppen, wie Kleingartenanlagen niedrigschwelliger zugänglich gemacht und als Orte der Gesundheitsförderung, Hitzeanpassung und sozialen Teilhabe weiterentwickelt werden können. Dafür werden in einem partizipativen Reallabor Ansätze entwickelt und erprobt, um einen niedrigschwelligen Zugang zu Kleingartenanlagen als gesundheitsfördernde und klimaresiliente Grünräume für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen.

Gemeinsam mit Schüler:innen einer Bochumer Realschule, Bewohnenden einer Senioreneinrichtung und den Mitgliedern des Kleingartenvereins werden Ausgangsbedingungen, Bedarfe, Potenziale und Umsetzungshemmnisse analysiert sowie Realexperimente entwickelt und umgesetzt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und in praxisnahe, übertragbare Lösungsansätze überführt.

  • Kleingartenanlagen als gesundheitsfördernde und hitzeangepasste Begegnungsorte für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen weiterentwickeln
  • Rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen identifizieren und praxisnah überwinden
  • Räumliche, soziale und gesundheitsbezogene Wirkungen der Realexperimente sowie fortbestehende und nur teilweise überwundene Umsetzungshemmnisse wissenschaftlich evaluieren
  • Gewonnene Erkenntnisse in übertragbaren Formaten zur Unterstützung von Transfer, Verstetigung und Skalierung aufbereiten

T hoch 3 identifiziert gemeinsam mit den beteiligten Dialoggruppen die räumlichen, organisatorischen und sozialen Ausgangsbedingungen für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen. Darauf aufbauend werden rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse analysiert und priorisiert, die einer gemeinschaftlichen, gesundheitsfördernden und hitzeangepassten Nutzung entgegenstehen. Dazu zählen beispielsweise Satzungs- und Haftungsfragen, funktionale und räumliche Barrieren innerhalb der Anlagen sowie etablierte Routinen und kulturelle Vorbehalte im Vereinsalltag. Diese Hemmnisse werden im weiteren Projektverlauf durch gemeinsam entwickelte und erprobte Realexperimente gezielt aufgegriffen und bearbeitet.

Lösungsorientierte Ansätze

  • Partizipative Analyse räumlicher, klimatischer, organisatorischer und sozialer Potenziale sowie Umsetzungshemmnisse im Reallabor
  • Ko-kreative Entwicklung und Erprobung von Realexperimenten, die einen niedrigschwelligen Zugang zu Kleingartenanlagen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ermöglichen und so zu mehr umweltbezogener Gerechtigkeit beitragen
  • Erprobung innovativer räumlicher, sozialer und organisatorischer Realexperimente, beispielsweise generationenübergreifender Begegnungsformate oder neuer Kooperationsmodelle
  • Wissenschaftliche Begleitung und formative Evaluation der Realexperimente zur Bewertung von Wirkungen, Erfolgsfaktoren und verbleibenden Umsetzungshemmnissen
  • Entwicklung übertragbarer Handlungsempfehlungen und Transferformate für eine gesundheitsfördernde, hitzeangepasste und sozial gerechte Öffnung von Kleingartenanlagen
Ziele

  • Kleingartenanlagen als gesundheitsfördernde und hitzeangepasste Begegnungsorte für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen weiterentwickeln
  • Rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen identifizieren und praxisnah überwinden
  • Räumliche, soziale und gesundheitsbezogene Wirkungen der Realexperimente sowie fortbestehende und nur teilweise überwundene Umsetzungshemmnisse wissenschaftlich evaluieren
  • Gewonnene Erkenntnisse in übertragbaren Formaten zur Unterstützung von Transfer, Verstetigung und Skalierung aufbereiten
Adressierte Umsetzungshemmnisse

T hoch 3 identifiziert gemeinsam mit den beteiligten Dialoggruppen die räumlichen, organisatorischen und sozialen Ausgangsbedingungen für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen. Darauf aufbauend werden rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse analysiert und priorisiert, die einer gemeinschaftlichen, gesundheitsfördernden und hitzeangepassten Nutzung entgegenstehen. Dazu zählen beispielsweise Satzungs- und Haftungsfragen, funktionale und räumliche Barrieren innerhalb der Anlagen sowie etablierte Routinen und kulturelle Vorbehalte im Vereinsalltag. Diese Hemmnisse werden im weiteren Projektverlauf durch gemeinsam entwickelte und erprobte Realexperimente gezielt aufgegriffen und bearbeitet.

Lösungsansätze

Lösungsorientierte Ansätze

  • Partizipative Analyse räumlicher, klimatischer, organisatorischer und sozialer Potenziale sowie Umsetzungshemmnisse im Reallabor
  • Ko-kreative Entwicklung und Erprobung von Realexperimenten, die einen niedrigschwelligen Zugang zu Kleingartenanlagen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ermöglichen und so zu mehr umweltbezogener Gerechtigkeit beitragen
  • Erprobung innovativer räumlicher, sozialer und organisatorischer Realexperimente, beispielsweise generationenübergreifender Begegnungsformate oder neuer Kooperationsmodelle
  • Wissenschaftliche Begleitung und formative Evaluation der Realexperimente zur Bewertung von Wirkungen, Erfolgsfaktoren und verbleibenden Umsetzungshemmnissen
  • Entwicklung übertragbarer Handlungsempfehlungen und Transferformate für eine gesundheitsfördernde, hitzeangepasste und sozial gerechte Öffnung von Kleingartenanlagen
    Fortschritt
    10%

    Abschluss der integrierten Bestands-, Bedarfs- und Hemmnisanalyse

    Finalisierung der strategischen Lösungsansätze und Erarbeitung eines Sets ausgearbeiteter Realexperimente

    Abgeschlossene Durchführung und Dokumentation der Realexperimente

    Abgeschlossene Wirkungsanalyse und Transferprodukte

    Die ersten Projekte sind gestartet

    Die ersten ImplementationsPioniere starten ihre Projekte. Die ersten vier Projekte im Schwerpunkt „Hitzeangepasste Stadt…

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