Offene Kleingärten als Orte der Gesundheitsförderung im Hitzestress der Stadt (T hoch 3)
Schwerpunkt: Hitzeangepasste Stadtentwicklung
Projekt
Zwischen Tradition, Teilhabe und Transformation: Offene Kleingärten als Orte der Gesundheitsförderung im Hitzestress der Stadt (T hoch 3)
197.000 Euro
Fördersumme
18 Monate
Projektlaufzeit
01-05-26
Projektstart
197.000 Euro
Fördersumme
18 Monate
Projektlaufzeit
01-05-2026
Projektstart
Projektbeschreibung
Kleingartenanlagen sind aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags und ihrer historisch gewachsenen Strukturen wichtige Bausteine einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden, ökologisch wertvollen und klimawirksamen Stadt. Sie bieten vielfältige Potenziale für Gesundheitsförderung, Hitzeanpassung und soziale Begegnung. Diese Potenziale können jedoch nicht von allen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen genutzt werden, da unterschiedliche räumliche, soziale, organisatorische oder individuelle Zugangsbarrieren bestehen können.
T hoch 3 untersucht gemeinsam mit den beteiligten Akteursgruppen, wie Kleingartenanlagen niedrigschwelliger zugänglich gemacht und als Orte der Gesundheitsförderung, Hitzeanpassung und sozialen Teilhabe weiterentwickelt werden können. Dafür werden in einem partizipativen Reallabor Ansätze entwickelt und erprobt, um einen niedrigschwelligen Zugang zu Kleingartenanlagen als gesundheitsfördernde und klimaresiliente Grünräume für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen.
Gemeinsam mit Schüler:innen einer Bochumer Realschule, Bewohnenden einer Senioreneinrichtung und den Mitgliedern des Kleingartenvereins werden Ausgangsbedingungen, Bedarfe, Potenziale und Umsetzungshemmnisse analysiert sowie Realexperimente entwickelt und umgesetzt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und in praxisnahe, übertragbare Lösungsansätze überführt.
Kleingartenanlagen als gesundheitsfördernde und hitzeangepasste Begegnungsorte für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen weiterentwickeln
Rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen identifizieren und praxisnah überwinden
Räumliche, soziale und gesundheitsbezogene Wirkungen der Realexperimente sowie fortbestehende und nur teilweise überwundene Umsetzungshemmnisse wissenschaftlich evaluieren
Gewonnene Erkenntnisse in übertragbaren Formaten zur Unterstützung von Transfer, Verstetigung und Skalierung aufbereiten
T hoch 3 identifiziert gemeinsam mit den beteiligten Dialoggruppen die räumlichen, organisatorischen und sozialen Ausgangsbedingungen für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen. Darauf aufbauend werden rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse analysiert und priorisiert, die einer gemeinschaftlichen, gesundheitsfördernden und hitzeangepassten Nutzung entgegenstehen. Dazu zählen beispielsweise Satzungs- und Haftungsfragen, funktionale und räumliche Barrieren innerhalb der Anlagen sowie etablierte Routinen und kulturelle Vorbehalte im Vereinsalltag. Diese Hemmnisse werden im weiteren Projektverlauf durch gemeinsam entwickelte und erprobte Realexperimente gezielt aufgegriffen und bearbeitet.
Lösungsorientierte Ansätze
Partizipative Analyse räumlicher, klimatischer, organisatorischer und sozialer Potenziale sowie Umsetzungshemmnisse im Reallabor
Ko-kreative Entwicklung und Erprobung von Realexperimenten, die einen niedrigschwelligen Zugang zu Kleingartenanlagen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ermöglichen und so zu mehr umweltbezogener Gerechtigkeit beitragen
Erprobung innovativer räumlicher, sozialer und organisatorischer Realexperimente, beispielsweise generationenübergreifender Begegnungsformate oder neuer Kooperationsmodelle
Wissenschaftliche Begleitung und formative Evaluation der Realexperimente zur Bewertung von Wirkungen, Erfolgsfaktoren und verbleibenden Umsetzungshemmnissen
Entwicklung übertragbarer Handlungsempfehlungen und Transferformate für eine gesundheitsfördernde, hitzeangepasste und sozial gerechte Öffnung von Kleingartenanlagen
Projektstandort/-region Bochum
Projektbeteiligte Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH (WI) (Projektkoordination) Kleingartenverein Friederika e.V. (KGV)
Ziele
Kleingartenanlagen als gesundheitsfördernde und hitzeangepasste Begegnungsorte für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen weiterentwickeln
Rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen identifizieren und praxisnah überwinden
Räumliche, soziale und gesundheitsbezogene Wirkungen der Realexperimente sowie fortbestehende und nur teilweise überwundene Umsetzungshemmnisse wissenschaftlich evaluieren
Gewonnene Erkenntnisse in übertragbaren Formaten zur Unterstützung von Transfer, Verstetigung und Skalierung aufbereiten
Adressierte Umsetzungshemmnisse
T hoch 3 identifiziert gemeinsam mit den beteiligten Dialoggruppen die räumlichen, organisatorischen und sozialen Ausgangsbedingungen für eine stärkere Öffnung von Kleingartenanlagen. Darauf aufbauend werden rechtliche, organisatorische, räumliche und sozio-kulturelle Umsetzungshemmnisse analysiert und priorisiert, die einer gemeinschaftlichen, gesundheitsfördernden und hitzeangepassten Nutzung entgegenstehen. Dazu zählen beispielsweise Satzungs- und Haftungsfragen, funktionale und räumliche Barrieren innerhalb der Anlagen sowie etablierte Routinen und kulturelle Vorbehalte im Vereinsalltag. Diese Hemmnisse werden im weiteren Projektverlauf durch gemeinsam entwickelte und erprobte Realexperimente gezielt aufgegriffen und bearbeitet.
Lösungsansätze
Lösungsorientierte Ansätze
Partizipative Analyse räumlicher, klimatischer, organisatorischer und sozialer Potenziale sowie Umsetzungshemmnisse im Reallabor
Ko-kreative Entwicklung und Erprobung von Realexperimenten, die einen niedrigschwelligen Zugang zu Kleingartenanlagen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ermöglichen und so zu mehr umweltbezogener Gerechtigkeit beitragen
Erprobung innovativer räumlicher, sozialer und organisatorischer Realexperimente, beispielsweise generationenübergreifender Begegnungsformate oder neuer Kooperationsmodelle
Wissenschaftliche Begleitung und formative Evaluation der Realexperimente zur Bewertung von Wirkungen, Erfolgsfaktoren und verbleibenden Umsetzungshemmnissen
Entwicklung übertragbarer Handlungsempfehlungen und Transferformate für eine gesundheitsfördernde, hitzeangepasste und sozial gerechte Öffnung von Kleingartenanlagen
Projektstatus
Fortschritt
10%
Meilensteine
Abschluss der integrierten Bestands-, Bedarfs- und Hemmnisanalyse
Finalisierung der strategischen Lösungsansätze und Erarbeitung eines Sets ausgearbeiteter Realexperimente
Abgeschlossene Durchführung und Dokumentation der Realexperimente
Abgeschlossene Wirkungsanalyse und Transferprodukte